Rückblick auf die erste Generationen-Nachhaltigkeits Konferenz!

Unter dem Titel "Gemeinsam Lösungen leben!" trafen sich vom 18.-20. August 2017 Akteure und Interessierte zum Thema 'gelebte Nachhaltigkeit' in der Arena Wien. Ziel war es zu zeigen an welchen Lösungen aktuell bereits gearbeitet wird und darüber hinaus welchen Impact ein jeder und eine jede von uns, selbst mit den kleinsten Entscheidungen haben kann. Das große Thema im Hintergrund: „Es geht sich NOCH aus!“

Wir alle wissen, dass unser Spielraum die Erde als bewohnbaren Planeten zu erhalten immer kleiner wird. Als Gegenstimme zur „Panikstimmung“, die in diesem Zusammenhang viele von uns erreicht, wollten Veranstalter und Initiatoren dieser Konferenz klar stellen: „Don‘t panic“, es geht sich „noch“ aus! Vor allem aber ein Mythos sollte aus der Welt geschafft werden. „Viele sind leider noch immer der Meinung, dass er oder sie ‚viel zu klein und unbedeutend ist‘, um wirklich etwas zu verändern.“ bringt es Christian Avgulas, Hauptverantwortlicher der Konferenz, auf den Punkt.

„Herzuzeigen warum es noch nicht zu spät ist, ist uns ein Anliegen!
Projekte und Bewegungen, die sich in diesem Kontext engagieren, zu unterstützen unsere Mission!“

Es sind die kleinen Dinge, die zählen! Deshalb sollte angreifbar gemacht werden was alles möglich ist. Es wurden Wege gesucht, den oft so unsichtbaren Impact unserer Mikroentscheidungen sichtbar zu machen. Vor allem ging es jedoch darum die Angst vor Veränderung zu nehmen. „Empower the individual!“ So trafen sich Akteuere, Interessierte, Projekte und Politiker an diesem – für solche Veranstaltungen doch recht unüblichen – Ort, um gemeinsam alltagstaugliche Lösungskonzepte zu präsentieren, Ideen auszutauschen und sich proaktiv zu vernetzen.

„Wenn wir alle ein bisschen was tun, tun wir zusammen ganz schön viel!“

Es wurden juristische, politische und gesellschaftliche Lösungsansätze präsentiert und diskutiert. Während am ersten Tag vor allem Vorträge zu systemischen Lösungen am Plan standen, war der zweite Tag großteils von Diskussionen, Workshops und Arbeitsgruppen geprägt. Einige davon verliefen sich sogar bis tief in die Nacht. Am letzten Tag entstand das Programm dann eigeninitiativ vor Ort, was einen starken barcamp-Charakter hatte. Die TeilnehmerInnen selbst gestalteten die Beiträge, die sich an diesem Tag vor allem um den Austausch von Erfahrungen und Fähigkeiten drehten.

Ein besonderer Magnet vor Ort waren GEA, die gleich eine ganze Schusterwerkstatt aufbauten und live zeigten, wie, nachhaltig und in echter Handarbeit, Schuhe entstehen. Mit dabei hatten sie exklusiv vorab die allerersten W2 aus dem Hause GEA. Die Nächte zwischen den Konferenztagen wurden schließlich mit Parties gefüllt, die für Konferenzteilnehmer gratis waren. Bis 6 Uhr morgens gaben sich DJs, wie Scheibosan, Richard Steinschlag, Rob Hrabovsky, pischinger & dermota, Alex Kolodziej und viele mehr die Turntables in die Hand.

Auch wenn das Regenwetter am Samstag deutlich zeigte, dass Wiener im Allgemeinen eher zur wasserscheuen Gattung gehören, waren die etwa 120 Besucher in den 3 Tagen ein guter erster Start für die Generationen-Nachhaltigkeits Konferenz, die, den Initiatoren und Veranstaltern zufolge, 2018 auf jeden Fall in die 2. Runde gehen wird. In der Zeit bis dahin werden die Bundesländer bereist, vor allem aber wird die Open-Source Plattform together42morrow.org als digitales Pendant zum synergetischen Bestreben der Initiatoren auf- und ausgebaut werden. Hier soll Akteuren und Interessierten die Möglichkeit gegeben werden sich gegenseitig, abseits von Facebook, Twitter & Co, zu vernetzen und zu unterstützen.